Die nächste Herausforderung wartet am Sonntag im Odemsloh

Arminia aus Marten doppelt zu Gast

von Roland Plüser

Am kommenden Sonntag (24.3.) ist die Arminia aus Marten gleich mit zwei Mannschaften im Odemsloh zu Gast.

Um 13.00 Uhr wird zunächst das Kreisliga C-Spiel unserer Dritten gegen Arminia Marten III angepfiffen. Nachdem in der Vorwoche durch einen späten Treffer von Rene Klute BW Huckarde III besiegt werden konnte, soll nun gegen den Tabellenzweiten ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielt werden.

Anschließend steht dann die nächste Herausforderung für unsere Erste im Meisterschaftsrennen an. Die Erstvertretung der Arminia ist um 15.00 Uhr der Gegner, gegen den die Erfolgsserie ausgebaut werden soll.

Zeitgleich tritt die Zweite bei GW Kley an. Gegen den Tabellennachbarn soll ein weiterer Sieg her, was in den vergangenen Spielzeiten leider viel zu selten der Fall war. In der Vorwoche ließ die Mannschaft aufhorchen, als im Odemsloh der FC Sandzak mit 7:0 klar besiegt wurde. Im Hinspiel hagelte es noch eine krachende Niederlage.

Wie immer freuen sich die Teams über zahlreiche Unterstützung von den Zuschauerrängen. Das Wetter soll mal wieder einen sehr passenden Rahmen liefern.

Unser Sportlicher Leiter Christian Gries im Interview

Aktuelles zur Winterpause

von Roland Plüser

Unser Sportlicher Leiter Christian Gries schaut im Interview auf die Hinserie und die Hallenstadtmeisterschaft zurück und äußert sich auch zu Personalien aus den Mannschaften:

Christian, Du hast mit Saisonende die Aufgaben des Sportlichen Leiters bei Rot-Weiß Germania übernommen. Was motiviert Dich bei dieser Aufgabe?

Ich bin in Westerfilde aufgewachsen und seit meiner Kindheit fußballerisch mit Germania und dann Rot-Weiß verbunden. Ich hatte Lust auf was Neues und engagiere mich jetzt gerne nicht mehr als Spieler, sondern mit den neuen Aufgaben für die rot-weiße Familie.

Die Weiterentwicklung der Mannschaften und insbesondere auch die Zusammenarbeit zwischen den Teams liegen mir dabei besonders am Herzen.

Dir gelang es, sowohl die Erste Mannschaft mit Neuzugängen zu verstärken als auch schnell ein neues Trainerteam für die Zweite Mannschaft zu installieren. Mit deren Hilfe konnte eine Reihe von Neuzugängen verzeichnet werden. Wie fällt Dein Zwischenfazit zur Lage der drei Seniorenligateams nach der Hinserie aus?

Die Erste ist oben dran, für die Rückrunde ist alles offen. Ich denke, dass wir uns in der Hinrunde insbesondere in den Spielen gegen Türkspor und in Huckarde bei Westfalia Respekt verschaffen konnten. Türkspor haben wir mit einer starken Leistung deutlich besiegen können und gegen Huckarde hat nicht viel zum Sieg gefehlt. Wir hatten in der Hinrunde zeitweise leider auch mit großem Verletzungspech zu kämpfen. Das gilt es zu bedenken.

Die Zweite befindet sich nach der Neustrukturierung, Reaktivierung von Spielern und der Installation eines neuen Trainerteams noch in der Findungsphase. Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt. Da liegen wir zurzeit im Soll. Auf diesem Weg können uns auch mehrere Neuzugänge helfen. Und wenn es verletzungstechnisch besser läuft, wird auch die Zweite verstärkt vom Kader der Ersten profitieren können.

Die Dritte hat in der neuen Gruppe bisher eine solide Performance abgeliefert. Gelingt es der Truppe, in der Rückserie konstanter ihre Möglichkeiten abzurufen, sehe ich da aber ganz klar auch noch Luft nach oben. Die bisherigen Vorbereitungsspiele zeigen aber in die richtige Richtung. Zuletzt konnte mit BG Schwerin 2 auswärts ein B-Ligist mit 4:2 geschlagen werden. Wir möchten diesen Schwung möglichst lange mitnehmen.

Du hast gerade schon von Neuzugängen gesprochen. Welche Veränderungen zur Winterpause kannst du vermelden?

Wir freuen uns, mit Süleyman Kocoglu (ehemals u.a. TuS Bövinghausen) einen schnellen Offensivspieler für unsere Erste haben gewinnen zu können.

Auch freuen wir uns sehr, dass sich mit Torben Aschenbrenner, Gökhan Dogan und Peter Mientkiewicz drei langjährige Rot-Weiß-Akteure dazu entschieden haben, wieder aktiv ins Trainings- und Spielgeschehen einzusteigen. Dadurch gewinnt der Kader der Zweiten Mannschaft an Breite, aber in erster Linie an Qualität und reichlich - auch höherklassiger- Erfahrung. Dazu kommt, dass die drei grundsätzlich sehr zuverlässige und engagierte Jungs sind, die sich nicht nur auf dem Platz für den Verein den Hintern aufreißen. Und das ist nicht zuletzt im Abstiegskampf sehr hilfreich.

Dominik Cebulla verstärkt zudem ab sofort die Dritte zwischen den Pfosten. In Schwerin hat er direkt eine starke Leistung gezeigt und war schon super ins Mannschaftsgefüge eingebunden.

Wie fällt Dein Fazit zur Hallenfussballstadtmeisterschaft aus? Sportlich konnte fast die Endrunde erstmals in der Vereinsgeschichte erreicht werden. Und dort war RWG als einer von drei Vereinen für das Catering verantwortlich.

Sportlich hat leider ein kleines bisschen zur Endrunde gefehlt. Das Team hat aber z.B. beim 3:3 gegen Rahm Moral bewiesen und sogar innerhalb der letzten Spielminute alle 3 Treffer erzielt.

In der Helmut-Körnig-Halle haben wir uns dann gemeinsam mit Westfalia Huckarde und SV Brackel um das Catering gekümmert. Es war neben dem letztjährigen West-Cup die erste richtig große Veranstaltung für Rot-Weiß Germania. Wir haben das mit guter Laune und gut abgestimmtem Teamwork sehr gut gemeistert. Ohne den motivierten, tatkräftigen Einsatz der Helferinnen und Helfer wäre das nicht möglich gewesen. Ein großes Danke dafür. Aber insbesondere auch die sehr unkomplizierte, kollegiale und zuverlässige Zusammenarbeit mit den beiden anderen Vereinen bei der Organisation im Vorfeld und während des Finalwochenendes dann in der Halle möchte ich hier hervorheben.

Welche Vorhaben liegen Dir abseits des sportlichen Bereichs in nächster Zeit besonders am Herzen?

Wir haben kurz- und mittlefristig mehrere Bauaktivitäten rund um den Kunstrasen im Odemsloh im Blick: Im Laufe der Rückrunde möchten wir die Überdachung zwischen den beiden Vereinsheimen fertigstellen. Hier wird auch tatkräftige Unterstützung der Rot-Weißen gefragt sein. Perspektivisch ist eine Überarbeitung der Flutlichtanlage angedacht sowie eine Verbesserung der Kabinensituation.